Unter der Schirmherrschaft von Sheikh Hamdan bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum fand im Museum of the Future in Dubai die 14. Verleihung des nach ihm benannten International Photography Award (HIPA) statt. Das diesjährige Thema: „Power“.
Rund eine Million US-Dollar wurden an Fotografen aus aller Welt vergeben. Den Grand Prize in Höhe von 200.000 US-Dollar erhielt der italienische Fotograf Gianluca Gianferrari für seine Aufnahme des Ätna auf Sizilien – ein Bild, das den Vulkanausbruch inmitten schneebedeckter Landschaft als visuelles Spiel aus Feuer, Licht und kosmischer Ruhe einfängt.
Der Appreciation Award ging an den US-amerikanischen Fotografen Rick Smolan für sein Lebenswerk als Fotograf, Autor und Redner. Smolan wurde für seine Beiträge zur humanitären Aufklärung und seine weltweit beachteten Publikationen gewürdigt.
Der Content Creator Award wurde an den amerikanischen Fotografen und Filmemacher Mark Smith vergeben, einen der führenden Vogelfotografen und Umweltaktivisten, dessen Arbeiten über zwei Milliarden Social Media Aufrufe erreicht haben.
Zum HIPA Photographer of the Year wurde der omanische Fotograf Salem Al-Hajri gekürt. Seine Arbeiten verbinden arabische Kulturgeschichte mit zeitgenössischen Erzählformen und schaffen kraftvolle Bildgeschichten über Identität, Tradition und Wandel in der Golfregion.
Laut Ali Bin Thalith, Generalsekretär von HIPA, verzeichnete der Wettbewerb in diesem Jahr mehr als 87.000 Einsendungen von 50.000 Fotografen weltweit: „Power ist eine zeitlose Quelle menschlicher Inspiration und Veränderung. Sie kann antreiben und erheben – ebenso wie sie Respekt einflößt. HIPA hat es geschafft, Fotografie zu einer Sprache globaler Verständigung zu machen.“ Insgesamt konnten sich zwei Fotografen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten unter den arabischen Gewinnern durchsetzen.
In der Kategorie „Power“ belegte der syrische Fotograf Hashem Dardowra den ersten Platz, gefolgt von Deepak Singh Dogra aus Indien und Scott Portelli aus Australien.
In der „General“-Kategorie (Farbe) siegte Karine Aigner (USA), gefolgt von Jack Zhi (USA) und Marcin Giba (Polen). In der Unterkategorie „General – Schwarzweiß“ gewann Ted Grambeau (Australien) vor Chris Fallows (Südafrika) und Yousef Bin Shakar Al Zaabi (VAE).
Die Kategorie „Portfolio“ entschied der palästinensische Fotograf Ali Jadallah für sich, gefolgt von Marek Biegalski (Polen) und Ammar AlSayed Ahmed (VAE).
In der Kategorie „Sports Photography“ wurde Vladimir Tadić aus Bosnien und Herzegowina ausgezeichnet, während Laci Perényi (Deutschland) und Masatoshi Ujihara (Japan) die Plätze zwei und drei belegten.
Die Kategorie „Drone (Video)“ gewann Karim Iliya (USA), vor Chrisander Bergan (Norwegen) und Shantha Kumar Nagendran (Indien).






















