Mit einem umfangreichen Update baut Skylum seine Bildbearbeitungslösung Luminar weiter aus und kombiniert verbesserte Retusche-Werkzeuge mit einer künstlichen Intelligenz, die sowohl Einsteigern als auch ambitionierten Fotografen zugutekommt.
Im Zentrum der Aktualisierung steht ein überarbeitetes Porträt-Toolkit, das mehr Kontrolle bei gleichzeitig vereinfachter Bedienung verspricht. Die weiterentwickelte Skin-AI-Funktion ermöglicht erstmals eine getrennte Steuerung von Haut- und Gesichtsretusche. Dadurch lassen sich Hautstrukturen differenzierter bearbeiten, ohne dass die Natürlichkeit verloren geht. Ergänzt wird dies durch einen neuen Regler zur gezielten Reduzierung von Hautunreinheiten, der feinere Abstufungen erlaubt als bisher.

Auch die Face-AI-Funktion wurde erweitert. Sie erkennt Gesichtsmerkmale zuverlässig und erlaubt nun zusätzlich die gezielte Korrektur von Augenringen. Selbst bei leicht gedrehten Gesichtern bleibt die Erkennung stabil, sodass Anpassungen präzise und effizient umgesetzt werden können. Das Ergebnis sind Porträts, die frischer wirken, ohne künstlich zu erscheinen.

Für realistischere Bearbeitungsergebnisse sorgt zudem die neue Mask-Feather-Funktion. Sie ermöglicht weichere Übergänge bei lokalen Anpassungen und reduziert sichtbare Kanten deutlich. Helligkeitskorrekturen, Retuschen oder Hintergrundveränderungen fügen sich dadurch harmonischer in das Gesamtbild ein.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der neuen Generation der Hintergrundunschärfe. Mit Bokeh AI 2.0 führt Luminar eine universell einsetzbare Lösung ein, die nicht mehr nur auf Porträts beschränkt ist. Die Technologie analysiert die räumliche Tiefe eines Motivs mithilfe mehrstufiger Tiefenkarten und ermöglicht eine präzise Trennung von Vorder- und Hintergrund. So entstehen natürliche Unschärfeeffekte, wie man sie von lichtstarken Objektiven kennt, unabhängig davon, ob Personen, Tiere oder Objekte im Fokus stehen.

Parallel dazu wurde der geräteübergreifende Workflow verbessert. Die aktualisierten Funktionen stehen sowohl auf Desktop- als auch auf Mobilgeräten zur Verfügung und lassen sich nahtlos synchronisieren. Bearbeitungen können damit ohne Qualitätsverlust oder Funktionsunterschiede zwischen den Plattformen fortgesetzt werden, was insbesondere für flexible Arbeitsweisen von Vorteil ist.
Das Update steht sowohl neuen als auch bestehenden Nutzern über die regulären Update-Kanäle bereit.









