1963 studierte Sebastião Salgado an der Universität von São Paulo Wirtschaftswissenschaft, 1969 ging er mit seiner Frau, der Pianistin Lélia Deluiz Wanick nach Paris. Seine ersten Fotografien sind mit der Leica seiner Frau auf Arbeitsreisen nach Afrika entstanden. 1973 machte er sich als Fotojournalist selbständig. Ab 1974 arbeitete er für die Foto-Agentur Sygma, 1975 wechselte er zur Foto-Agentur Gamma und war für Fotoreportagen in Afrika, Europa und Latein-Amerika unterwegs. 1979 wurde er in die Agentur Magnum Photos aufgenommen. Am 30. März 1981 fotografiere er zufällig das Attentat auf den US-Präsidenten Ronald Reagan. In den vergangenen 40 Jahren war Sebastião Salgado Zeuge von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen. Mit seinem neuen Fotoprojekt „Genesis“ widmet er sich dem noch unberührten Teil unseres Planeten. Der Film „Das Salz der Erde“ zeigt das Leben von Sebastião Salgado aus der Perspektive seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado und von Wim Wenders.
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