Der Beitrag setzt in den 1960er Jahren an, als Künstler die bewusste Inszenierung nicht mehr ablehnten. Es ging ihnen nicht mehr nur darum, einen Augenblick der Wahrheit oder einen entscheidenden Moment objektiv festzuhalten. Vielmehr wollen sie eine Geschichte erzählen, die etwa als Bildsequenz die Zeit, den Raum und die möglichen Bedeutungen vervielfältigte. Diese Strömung der "inszenierten Fotografie" erreichte in den 70er Jahren ihren Höhepunkt. Heute wird in postmoderner Denkart der Fotograf einbezogen: Er behauptet, im Gegensatz zum Motiv (fast) nicht anwesend zu sein, als anderes Extrem entblößt er sich komplett oder setzt zumindest seine Gedanken über das Medium Fotografie ins Bild. Doch auch hierdurch entkommt er nicht der Falle „Inszenierung“.
Warenkorb
- ProfiFoto Premium23. Juni 2026
- E-Ink für Fotografen16. Juni 2026
- Hybridkamera mit Haltung25. Juni 2026
- IN THE SHADOW OF SILENCE29. Juni 2026
- WhiteWall in Arles29. Juni 2026
- Berliner Festival feiert das Fotobuch29. Juni 2026
- Honorar-Leitfaden25. Juni 2026
- PhotoBook Awards1. Juli 2026
- Global-Shutter-Update1. Juli 2026
- 242 Aussteller zum Jubiläum der Fotografie30. Juni 2026
- Karriere, Portfolio und Orientierung im Festival30. Juni 2026
- Sieben fotografische Positionen ausgezeichnet30. Juni 2026
Newsletter













