Der iranische Fotograf Mahdi Vaghari ist mit seinem Werk „No one can take my Soul“ (siehe oben) als Gewinner des „Peace Image of the Year“ beim Global Peace Photo Award ausgezeichnet worden. Die internationale Jury wählte seine Arbeit aus insgesamt 24.189 Einreichungen aus 132 Ländern aus.
Bereits zum dreizehnten Mal wurden die Gewinner des renommierten Wettbewerbs mit der Alfred-Fried-Friedensmedaille geehrt. Das ausgezeichnete Bild von Mahdi Vaghari zeigt eine junge Frau im Iran, deren vom Wind erfasstes Haar wie ein Symbol von Freiheit wirkt. Sie bewegt sich an einem Plakat vorbei, das einen Vogelschwarm über einer Küstenlandschaft zeigt. Die visuelle Verbindung von individueller und kollektiver Freiheit verleiht dem Bild eine besondere Kraft. Vaghari, geboren 1995 im Iran, verfolgt mit seiner Arbeit das Ziel, authentische Emotionen sichtbar zu machen und Aufmerksamkeit für eine friedlichere Welt zu schaffen.
Für dieses Werk erhielt er neben der Auszeichnung auch ein Preisgeld von 7.000 Euro. Darüber hinaus wurde er in der Kategorie „Bestes Einzelbild“ geehrt. Jurymitglied Peter-Matthias Gaede würdigte die Arbeit als ein Bild von außergewöhnlicher Ausdruckskraft, das ohne Worte auskommt und gerade durch seinen Entstehungskontext zusätzliche Bedeutung gewinnt.
- Foto: Diego Ibarra Sánchez, Spanien, „LBN: On the roaring of the bus“
- Foto: Fereshteh Eslahi, Iran: „But we were so strong“
- Foto: Ami Vitale, USA, „Kenya’s Black Rhino Revival”
- Foto: Noa Hagemann
Weitere Auszeichnungen gingen an internationale Fotografen, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Spannungsfeldern auseinandersetzen. In der Kategorie Bildserien wurden Fereshteh Eslahi, Diego Ibarra Sánchez und Ami Vitale ausgezeichnet. In der Kinderkategorie gewann der achtjährige Noa Hagemann aus Deutschland mit seinem Bild „Meine Schwester“.
Der Global Peace Photo Award versteht sich als Plattform für fotografische Positionen, die sich mit den zentralen Fragen von Frieden, Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung auseinandersetzen. Die prämierten Arbeiten zeigen eindrücklich, wie Fotografie dazu beitragen kann, komplexe Konflikte sichtbar zu machen und den Blick für menschliche Würde und Hoffnung zu schärfen.
















