Das Premium-Fotolabor WhiteWall ordnet seine Unternehmensführung neu und setzt künftig auf eine Doppelspitze aus internationaler Marktstrategie und technologischer Produktionskompetenz. Wie das Unternehmen jetzt bekanntgab, übernimmt Petra Felgen die Position der CEO und folgt damit auf Thomas Alscheid, der WhiteWall in den vergangenen sieben Jahren maßgeblich geprägt hatte.
Felgen wechselte bereits Anfang Mai innerhalb der CEWE Group zu WhiteWall und wird das Unternehmen künftig gemeinsam mit Gründer und Co-Geschäftsführer Alexander Nieswandt führen. Während Nieswandt weiterhin Produktion und technologische Entwicklung verantwortet, soll Felgen insbesondere den internationalen Ausbau der Marke vorantreiben.
Die Personalie ist auch strategisch interessant. WhiteWall gehört inzwischen zu den international sichtbarsten Premium-Anbietern im Bereich FineArt-Printing und professionelles Fotofinishing. Die Marke positioniert sich zunehmend nicht nur als Labor, sondern als technologisch orientierter Produktionspartner für Fotografen, Galerien, Ausstellungen und Sammler.
Petra Felgen bringt dafür internationale Erfahrung innerhalb der CEWE Group mit. Zuletzt verantwortete sie als Geschäftsführerin von CEWE UK and Republic of Ireland das Geschäft in Großbritannien und Irland. Laut WhiteWall soll diese internationale Perspektive künftig gezielt beim Ausbau des globalen Geschäfts genutzt werden.
Parallel bleibt Alexander Nieswandt als Gründer und technologischer Kopf des Unternehmens weiterhin prägend für die Produktionsseite verantwortlich. WhiteWall verweist ausdrücklich auf die „State of the Art“-Produktion des Unternehmens, die Nieswandt auch künftig weiterführen werde. Darüber hinaus soll er sein Know-how beratend innerhalb der CEWE Group einbringen.
Interessant ist dabei die Positionierung von WhiteWall innerhalb des sich wandelnden Imaging-Marktes. Während klassische Fotolabore seit Jahren unter Druck stehen, entwickelt sich der Markt für hochwertiges FineArt-Printing, Ausstellungsproduktion und Galerie-Finishing zunehmend zu einem spezialisierten Premiumsegment. WhiteWall setzt dabei auf die Kombination aus hochindustrialisierten Produktionsprozessen und handwerklicher Fertigung.
CEO Petra Felgen beschreibt genau diese Verbindung als zentrale Stärke des Unternehmens: „WhiteWall verbindet das Beste aus zwei Welten: modernste, hochindustrialisierte Prozesse und handwerkliche Exzellenz.“
In den vergangenen Jahren hat WhiteWall seine internationale Sichtbarkeit konsequent ausgebaut. Neben vier eigenen Flagship-Stores in Deutschland ist das Unternehmen über Shop-in-Shop-Konzepte auch in internationalen LUMAS-Galerien vertreten. Produziert wird weiterhin vollständig am Standort Frechen bei Köln, von wo aus WhiteWall inzwischen Kunden in mehr als 60 Länder beliefert.
Dass sich WhiteWall längst als globale Premium-Marke im Fotobereich versteht, zeigt auch die starke Präsenz im professionellen Umfeld von Ausstellungen, Kunstmarkt und Fotofestivals. Zahlreiche internationale Fotografen und Galerien arbeiten inzwischen mit dem Unternehmen zusammen. Die neun TIPA World Awards, darunter mehrfach die Auszeichnung als „Best Photo Lab Worldwide“, unterstreichen zusätzlich den Qualitätsanspruch der Marke.
Mit der neuen Führungsstruktur dürfte WhiteWall nun verstärkt den nächsten Schritt in Richtung internationale Skalierung und Markenpositionierung im globalen Premiumsegment vorbereiten.












