Analoge Fotografien von Oliver Blohm werden im neuen Projektraum „A Space Under Construction“ des Berliner Clubs Ritter Butzke vom 5. bis 10.8.2016 vorgestellt. In den rund 60 Werken der Ausstellung „Sturm und Zwang“ will Oliver Blohm Antworten auf aktuelle Fragen unserer Zeit liefern: Welches Verhältnis existiert zwischen Menschen und technischen Objekten? Welche Rolle spielt die Materialität im Zusammenhang mit dem künstlerischen Prozess und ihrer ästhetischen Erfahrung?
Oliver Blohm begreift die Kamera als Extension seines eigenen Körpers – „es ist die perfekte Symbiose zwischen Subjekt und Objekt“, sagt die Kuratorin Beatrice Miersch. „Sein technisches Wissen über die 8×10 Kamera und den Sofortbild-Film verschmelzen dabei zu einem künstlerisch spürbaren Kontrast zum virtuell-digitalen Zeitalter.“
Gezeigt werden seine Arbeiten der letzten Jahre, die sich nicht in ein einzelnes Genre einordnen lassen. Modefotografie, bei der die Mode mit dem Körper verschmilzt, Porträtfotografie, die gleichsam eine düstere Seele und die innerste Schönheit zeigt sowie Stillleben aus einer vergangenen Zeit.
Der in Berlin lebende Fotograf stellte zuletzt in Mailand, London, Paris und New York aus. Dort waren seine Arbeiten u.a. mit Gerhard Richter, Georg Baselitz, Ellen von Unwerth und Jack White zu sehen.
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