Mit „Crowds“ legt Wolfgang Zurborn eine groß angelegte fotografische Bestandsaufnahme des öffentlichen Lebens vor. Der bei Kehrer erschienene Band versammelt Arbeiten aus den 1980er Jahren bis heute und folgt dabei keinem chronologischen Rückblick, sondern einem visuellen Prinzip: Zurborn untersucht, wie Menschen sich in Gruppen, Ritualen, Veranstaltungen und urbanen Situationen bewegen – und wie individuelle Gesten innerhalb kollektiver Strukturen sichtbar bleiben. Seit mehr als vier Jahrzehnten richtet Zurborn seine Kamera auf politische, sportliche, religiöse, touristische und unterhaltende Ereignisse. Was bei ihm zunächst wie beiläufige Straßenfotografie erscheinen […]
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