Der BFF-Förderpreis gehört zu den wichtigsten Nachwuchsinitiativen der deutschen Fotoszene. Beim 19. Umweltfotofestival „horizonte zingst“ werden Ende Mai die Arbeiten der zwölf Finalistinnen und Finalisten der aktuellen Ausgabe BFF-Förderpreis 25/26 erstmals öffentlich präsentiert.
Die Ausstellung ist vom 29. Mai bis 7. Juni 2026 in der Panzerhalle in Zingst zu sehen, die Preisverleihung findet am 31. Mai statt. Das diesjährige Thema lautet „Spielen“ – ein offener Begriff, der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in sehr unterschiedlichen fotografischen und konzeptuellen Ansätzen interpretiert wurde. Die Arbeiten entstanden im Rahmen eines sechsmonatigen Mentoring-Programms, bei dem die jungen Fotografen ihre Projekte gemeinsam mit erfahrenen BFF-Mitgliedern weiterentwickelten und produzierten.
„Abwechslungsreicher geht es nicht, wenn zwölf Fotografen zum Thema ,Spielen‘ arbeiten“, so Festival-Kuratorin Edda Fahrenhorst, die zugleich Mitglied der Jury ist. Die Bandbreite der Beiträge reiche von emotionalen und humorvollen bis zu analytischen und gesellschaftlich reflektierenden Positionen.
Der BFF-Förderpreis wird bereits zum sechsten Mal ausgeschrieben und versteht sich bewusst als praxisnahes Förderprogramm für angehende Berufsfotografen und Young Professionals. Neben der Ausstellung erhalten die Teilnehmer Zugang zu einem Netzwerk aus Mentoren, Produzenten, Galeristen und Bildredakteuren.
Zu den zwölf Finalisten der aktuellen Ausgabe zählen:
Benedikt Burger – „Rhizom“
Alejandro De Paoli Padilla – „According to the Dice / From an Inventory of 236 Objects“
Marie Eberhardt – „HERBST“
Theresa Maria Forthaus – „Speaking Without Words / Dance as Embodied Practice“
Haben Ghebregziabher – „In Transition“
Jula Antonia Hack – „wie es bleibt“
Lara Habor – „Halbschatten“
Zerina Kaps – „Der schwarze Peter“
Neela J. Keane – „Bis Einer Weint“
Charly Krüger – „ROSA“
Zoe Linneweber – „Spiel des Erinnerns“
Malte B. Oing – „Playing Birthday Games (Alone)“
Die prämierten Arbeiten werden von WhiteWall in Kooperation mit Epson für die Ausstellung produziert. Zu den Preisen gehören unter anderem eine Leica SL2-S mit 35-mm-Objektiv, ein SIGMA-Objektiv, ein A2-Fotodrucker Epson SureColor P900 sowie weitere Produktions- und Präsentationsmöglichkeiten.
Neben der Ausstellung in Zingst profitieren die Gewinner von zusätzlicher Sichtbarkeit: Die Arbeiten werden im BFF-Förderpreis-Magazin, auf der Website des Förderpreises sowie in verschiedenen Medien der Fotoszene vorgestellt.
Mit seinem Förderpreis setzt der BFF – Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter auf ein Format, das junge Positionen nicht nur auszeichnet, sondern aktiv in die professionelle Praxis begleitet – ein Ansatz, der in der zunehmend fragmentierten Fotobranche wichtiger denn je geworden ist.













