Mit ihrer elften Ausgabe positioniert sich die photo basel 2026 erneut als wichtigste Plattform für Fotokunst in der Schweiz. Vom 16. bis 21. Juni 2026 versammelt die einzige ausschliesslich der Kunstfotografie gewidmete Messe des Landes mehr als 40 internationale Galerien im Volkshaus Basel und unterstreicht damit ihren Anspruch als internationaler Treffpunkt für Sammler, Galeristen, Künstler und Fotografieinteressierte.
Die diesjährige Ausgabe vereint etablierte Galerien wie Bildhalle, Dorothée Nilsson Gallery, IBASHO oder Galerie Esther Woerdehoff mit zahlreichen neuen Teilnehmern, darunter Galerie Scena, Atlas Gallery und O-Art Project. Insgesamt werden über 450 Werke von fast 170 Künstlern präsentiert – von klassischer Fotografie bis hin zu experimentellen und interdisziplinären Positionen.
- Perve Galeria, José Chambel_Untitled (Tchilóli Series), 1997 (1)
- Gallery Esther Woerdehoff, Philipp Giegel, Dascher Andreas, 1956
- Galleria Davide di maggio, Nerina Toci
Zu den künstlerischen Höhepunkten zählen Arbeiten international bedeutender Fotografen und Künstler wie Vivian Maier, Man Ray, André Kertész, Marina Abramović, Imogen Cunningham oder Roger Ballen.
Besonderes Augenmerk legt die Messe in diesem Jahr auf die kuratierte Sektion „beyond photography“. Sie widmet sich künstlerischen Arbeiten, die die Grenzen klassischer Fotografie überschreiten und den Übergang von der zweidimensionalen Aufnahme zur skulpturalen oder installativen Form untersuchen. Zu den vertretenen Positionen gehören unter anderem die Arbeiten von Susa Templin, die Fotografie, Skulptur und Rauminstallation miteinander verbindet, sowie Ayo Banton, dessen Arbeiten Natur, Wissenschaft und experimentelle fotografische Verfahren verknüpfen.
- Galleria Davide di Maggio, Lisetta Carmi
- Galerija Fotografija, Ciril Jazbec, Between Ice and Light 0002_2024
- espace l, Gabriel Wickbold
Auch das Künstlerduo Inka and Niclas erweitert mit seinen skulpturalen Arbeiten den klassischen Begriff fotografischer Bildträger und untersucht die räumliche Präsenz von Fotografie.
Mit der neuen Sektion „novum“ schafft die Messe zudem Raum für Arbeiten, die erstmals öffentlich gezeigt werden – darunter eigens für die photo basel produzierte Werke sowie bislang unbekannte oder neu entdeckte fotografische Positionen.
Ergänzt wird die Messe durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit kostenlosen Führungen, Panel Talks und Artist Talks. Unter dem Titel „photo basel in conversation“ diskutieren Künstler, Kuratoren und Experten über aktuelle Entwicklungen der Fotografie und des Kunstmarkts.
Foto oben: Yasuhiro Ogawa, Lost in Kyoto, Red Carp, 2016, courtesy Buchkunst Berlin


















